Stephanusplakette

Bereits das dritte Jahr in Folge wurde in der Pfarrei St. Johannes der Täufer die Stephanusplakette verliehen. Am 2. Weihnachtsfeiertag bekam Josef Matsche für sein „außergewöhnliches Engagement um die Pfarrei und für die Caritas“ die höchste Auszeichnung des Bistums Passau durch Pfarrer Dominik Flür verliehen.

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Vor zwei bzw. einem Jahr wurden Günther Bernauer und Alois Liebl diese hohe kirchliche Auszeichnung am zweiten Weihnachtsfeiertag zuteil. Statt einer Predigt stellte Pfarrer Dominik Flür die vielen ehrenamtlichen Aktivitäten des ehemaligen Realschuldirektors von Plattling (1988 bis 2005), der zuvor Konrektor an der Realschule in Schöllnach war, in den Mittelpunkt des weihnachtlichen Hochamtes.

 

Insbesondere mit der Pfarrcaritas ist der gebürtige Grafenauer seit 45 Jahren „ehrenamtlich verbandelt“: Von 1972 bis 1978 war Josef Matsche Vorsitzender des Ortsverbandes Grafenau und engagierte sich auch als Pfarrgemeinderat. Der berufsbedingte Umzug nach Schöllnach ging nahtlos mit der Aufrechterhaltung des Ehrenamtes einher. Der neue Schöllnacher Realschulkonrektor war eine große Hilfe bei der Gründung des Caritas-Ortsverbandes Schöllnach und führte von 1978 bis 2000 den Vorsitz. Es kamen weitere Ehrenämter auf Kreis- und Diözesanebene hinzu. Der Vorstandschaft des Diözesan-Caritasrates gehörte Josef Matsche von 1981 bis 2003 an.

Caritas und Kirche waren und sind für den „Joe“, wie er von seinen Freunden gerufen wird, eine Einheit. Josef Gerhard Matsche bringt sich aktuell in der Pfarrei seit den 80er Jahren als Lektor bei den Gottesdiensten, als Pfarrgemeinderat (seit 2010 als stellvertretender Vorsitzender) und seit 2004 als „unverzichtbares Mitglied des Pfarrbriefteams“ ehrenamtlich ein. Natürlich blieben die Führungsqualitäten des ehemaligen Realschuldirektors aus Schöllnach auch auf Dekanats- und diözesaner Ebene nicht unbemerkt. Von 1982 bis 1990 war Josef Marsche Vorsitzender des Dekanats Osterhofen und von 1986 bis 2002 übernahm der Schöllnacher im Diözesanrat den Vorsitz im Ausschuss für caritative und soziale Aufgaben. Die Belobigung blieb nicht aus: Josef Matsche wurde Träger des „Päpstlichen Ritterordens vom heiligen Gregor, dem Großen“. Pfarrer Dominik Flür verlas die bischöfliche Urkunde und überreichte die Stephanusplakette, begleitet von starkem Beifall, an Josef Matsche.

Für die Pfarrei gratulierte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martha Brandl, die ihren Stellvertreter als „väterlichen Freund und Berater“ charakterisierte, der „immer einen schelmischen Spruch“ auf den Lippen habe. Josef Matsche sei einen „ehrlichen geraden Weg“ gegangen, ohne sich „selbst in den Vordergrund zu drängen.“ Ein besonderer Dank galt auch Ehefrau Hannelore. Den offiziellen Glückwünschen schloss sich auch Kirchenpfleger und Ehrenbürger Josef Drasch an.

„Ich nehme die Auszeichnung an für unsere ganze Pfarrei, besonders für die Personen, mit denen ich zum Wohle der Kirche zusammenarbeiten durfte und die seit vielen Jahren mit mir auskommen müssen“, sagte Josef Matsche, der sich über die Ehrung sichtlich freute.